ÖGSDV
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Unser Verband


Der Österreichische Gebärdensprach-DolmetscherInnen-Verband (ÖGSDV) wurde im März 1998 gegründet.

(Bilder des Jubiläums "10 Jahre ÖGSDV - die Party!" vom 8.3.2008 im Planetarium!)

Oberstes Ziel des Verbandes ist es, der beruflichen Tätigkeit des Gebärdensprachdolmetschens in Österreich zu einer anerkannten Profession zu verhelfen und den Aufgaben- und Tätigkeitsbereich von GebärdensprachdolmetscherInnen in der Öffentlichkeit entsprechend zu vertreten.

Der ÖGSDV ist eine Non-Profit Organisation und hat sich folgende Inhalte und Ziele als Schwerpunkte gesetzt:

Hier finden Sie die Statuten (.pdf|116kB) des ÖGSDV

Noch vor wenigen Jahren gab es in Österreich keinerlei Regelungen oder Bestimmungen bezüglich unseres Berufes. Es gab zwar einige aktive DolmetscherInnen (meist in Gehörlosenverbänden angestellt), die aber keine Ausbildung besaßen und es gab auch keinerlei Überprüfungen, wie gut sie ihre Arbeit machten. Einige von ihnen bemühten sich aber um Vernetzung und Professionalisierung und da 1995 der Weltkongress der Gehörlosen in Wien stattfand, wurden in Zusammenarbeit mit der Uni Graz und erfahrenen DolmetscherInnen aus dem Ausland die ersten Seminare organisiert.

1997/1998 gelang es dem Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft der Universität Graz im Rahmen eines EU-Projektes einen Weiterbildungslehrgang für 24 aktive DolmetscherInnen aus ganz Österreich anzubieten, der in ähnlicher Form dann 1999/2000 wiederholt werden konnte.

Diese ersten Seminare für ÖGS-DolmetscherInnen, für die von der Universität Graz als Vortragende ExpertInnen aus dem In- und Ausland eingeladen wurden, waren ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Professionalisierung.

Wir vom ÖGSDV haben seit der Gründung

Heute hat unser Verband über 80 qualifizierte Mitglieder (das ist seit 1998 eine Steigerung um 400%!) und die Entwicklung geht weiter. 2006 und 2009 haben AbsolventInnen der Ausbildung in Linz die Prüfung abgelegt und sind ordentliche Mitglieder geworden, seit 2007 folgen jährlich AbsolventInnen des Studiums in Graz. Der Bedarf wird damit aber noch lange nicht gedeckt sein. Dafür braucht man sich nur die Zahlen in vergleichbaren Ländern wie Schweden anschauen, die schon vor 25 Jahren die Schwedische Gebärdensprache anerkannt haben, sie haben zwar über 300 DolmetscherInnen, aber immer noch zu wenige, um alle Termine abdecken zu können!

Apropos andere Länder: Uns ist die Vernetzung mit anderen Ländern und deren DolmetscherInnen-Verbänden sehr wichtig, daher sind wir auch Mitglied im Europäischen Verband EFSLI (http://www.efsli.org) und im erst 2005 gegründeten Weltverband WASLI (http://www.wasli.org).