Gebärdensprachübersetzen

Beim Übersetzen liegen Ausgangs- und Zieltext permanent vor. Die VerfasserInnen des Ausgangstextes und die ProduzentInnen des Zieltextes sind räumlich und zeitlich voneinander getrennt. Da die Übersetzung zeitlich nicht unmittelbar auf den Ausgangstext folgen muss und der Zeitdruck in der Regel weniger akut ist als beim Dolmetschen, ist der Zieltext beliebig oft wiederhol-, kontrollier- und korrigierbar (vgl. u.a. Kade 1968:35, Frishberg 1986:18, Baker 1998:41, Al-Qinai 2002:309).

Permanent vorliegende Texten können unter anderem schriftliche deutsche Texte, Audio- oder Videoaufzeichnungen in deutscher Sprache oder Videoaufzeichnungen von Texten in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) sein.